
 DORUS LD 084 spezial Lackleim für Melamin/Polyurethan Anwendungsbereiche - Aufleimen saugfähiger Holzwerkstücke auf Polyurethan-
und SH-lackierte Teile sowie melamin-beschichtete Spanplatten
Eigenschaften - Mittelviskos
- Hoher
Bindemittelanteil
- Ergibt eine elastische Leimfuge
- Sehr gute Haftung auf durchgehärteten Oberflächen
- Nicht
geeignet für Dübelverleimungen
| Technische
Daten | | Basis | Kunstharzdispersion | | Farbe | weiß, leicht opak nach Trocknung | | Viskosität | ca. 10 000 mPa·s | | Mindestfilmbildungstemperatur
(MFT) | ca. + 10 °C |
| Allgemeine Verarbeitungshinweise | |
| | Offene Zeit (Buche roh/Buche lackiert
| | Auftragsmenge 100 g/m² | ca. 12 min | | | | Presszeit |
| | Auftragsmenge ca. 100 g/m² | ab 15 min | Die angegeben Daten beziehen sich auf 8 - 12 % Holzfeuchte, 20°C
Raum- und Materialtemperatur, 65 % relative Luftfeuchte sowie 0,5 N/mm² Preßdruck.
Die Verarbeitungstemperatur
von Werkstück und Leim soll mindestens + 10 °C betragen. Der Leim wird gebrauchsfertig geliefert, kann jedoch
bei Bedarf mit bis zu 3 % Wasser verdünnt werden. Die Teile sind innerhalb der offenen Zeit zusammenzufügen
und so lange unter Preßdruck zu halten, bis eine ausreichende Anfangsfestigkeit für die Weiterverarbeitung gegeben
ist.
Bei der Verleimung auf lackierten Flächen empfehlen wir grundsätzlich vorher Probeverklebungen durchzuführen.
Aus der Fuge gequollener Leim kann matte Stellen auf der Lackfläche hinterlassen und sollte daher sofort
entfernt werden.
Auftrag: dünn und gleichmäßig mit Pinsel, Zahnspachtel, Handroller, Leimauftragsmaschine.
Lagerung Kühl und trocken in dicht verschlossenen Originalgebinden; Lagerzeit
bis zu 6 Monate.
Reinigung Die Auftragsgeräte
lassen sich gut mit kaltem bis handwarmen Wasser reinigen, bevor der Klebstoff fest angetrocknet ist.
Die vorstehenden Angaben, insbesondere Vorschläge für die Verarbeitung und Verwendung der
Produkte, beruhen auf den Kenntnissen und Erfahrungen des Herstellers. Wegen den unterschiedlichen Materialien und außerhalb
unseres Einflußbereiches liegenden Arbeitsbedingungen empfehlen wir in jedem Fall ausreichende Eigenversuche, um die
Eignung der Produkte für die beabsichtigten Verfahren und Verarbeitungszwecke sicherzustellen. Eine Haftung kann weder
aus den Hinweisen, noch aus einer mündlichen Beratung begründet werden, es sei denn, daß uns insoweit Vorsatz
oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. |
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